• Startseite
  • KIKOS®
  • Curriculum: Erfolgreiche Interventionsstrategien im System Kind-Eltern-Schule

KIKOS®

Curriculum: Erfolgreiche Interventionsstrategien im System Kind-Eltern-Schule

KIKOS - der KOMPASS zur Integration komplexer Systeme

Dieses Curriculum wendet sich an Professionelle, die Kinder, deren Eltern und Bezugspersonen in Schule und anderen Institutionen in ihrer therapeutischen Arbeit erfolgreicher unter einen Hut bekommen wollen.

Ich vermittelte den von mir entwickelten Ansatz KIKOS - Kompass zur Integration komplexer Systeme -in seiner Anwendung auf den Umgang mit verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbildern in der Praxis. Das wirkungsvolle Zusammenspiel von aktivierenden, gut in den therapeutischen Prozess integrierbaren Zusatztechniken, wie Klopfen, Selbstakzeptanzübungen und Impactelementen auf lösungsorientierter Grundlage wird nicht nur beim Kind selbst, sondern auch mit der ganzen Familie und bei Bedarf auch im weiteren Umfeld (Kindergarten, Schule) angewendet.

Mit einer gewissen Leichtigkeit können dadurch belastende Situationen entschärft, Stress reduziert, die Selbstakzeptanz erhöht und die Konfliktdichte im Alltag der bestehenden Systeme gesenkt werden.

Im Curriculum wird vermittelt und erfahren, wie Elemente aus der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie PEP (u.a. Klopftechnik nach Michael Bohne) und Impacttechniken aus einem hypnosystemischen Blickwinkel in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen effektiv eingesetzt werden können. Mit dem Twin-Star-Modell (nach Ben Furman) wird ein lösungsorientierten Ansatz vorgestellt, der eine vorwurfsfreie Kommunikation zwischen den oft angespannten Parteien Kind-Eltern-Schule ermöglicht und in der Umsetzung viel Freude macht.

Die Vorgehensweise wird anhand klassischer Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wie Angst, ADHS, Autismus, Impuls- und Identifikationsprobleme beschrieben, demonstriert und geübt.

Das Curriculum besteht aus 4 zweitägigen Modulen:

  • Modul 1:
    Klopfen mit Kindern und Jugendlichen
    03.-04.04.2020 in Dresden
  • Modul 2:
    Hypno-, Impact-, Embodimenttechniken in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    15.-16.05.2020 in Dresden
  • Modul 3:
    Lösungsorientierte Kooperation im System Kind-Eltern-Schule
    26.-27.06.2020 in Dresden
  • Modul 4:
    Anwendung im therapeutischen Alltag
    04.-05.09.2020 in Dresden

Das Curriculum wird auch in Berlin über die DGVT  und die DPA angeboten -siehe Veranstaltungen

Modul 1: Klopfen mit Kindern und Jugendlichen

Die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) zählt zu den bifokal-multisensorischen Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Brainspotting, OEI, etc.) und lässt sich als eine Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik sehr gut in alle Psychotherapeutischen Schulen integrieren. Sie gilt als konsequente Weiterentwicklung der sogenannten Klopftechniken aus der Energetischen Psychologie. Immer mehr PsychotherapeutInnen betrachten PEP als eine wertvolle Bereicherung ihrer therapeutischen Handlungsmöglichkeiten, zumal empirische Untersuchungen auf die Wirksamkeit dieser Methoden verweisen.

Dieses Modul liefert einen Einblick in PEP und stellt das Klopfen und sie Anwendung von Selbstakzeptanzübungen anhand praxisnaher Demonstrationen vor. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Verständnis dafür, wann und wie sie PEP in den therapeutischen Prozess mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern integrieren können. Die Leichtigkeit und der Nutzen dieser Zusatztechnik werden mit Hilfe verschiedener Übungen erfahrbar gemacht, um sie anschließend in der therapeutischen Arbeit wirkungsvoll einsetzen zu können.

Wesentliche Inhalte:

  • Einführung in die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP)
  • Klopftechnik zur Stressreduktion
  • Selbstwertübungen
  • Big Five

Während die Einführung im Rahmen eines Vortrages erfolgt, wird die Technik anhand praktischer Demonstrationen in der Gruppensituation vorgestellt. Das Erlernte kann in Kleingruppen vor dem Hintergrund eigener Fälle trainiert und gefestigt werden.

Modul 2: Hypno-, Impact-, Embodimenttechniken in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Im zweiten Modul werden weitere wertvolle Zusatztechniken für einen erfolgreichen therapeutischen Prozess vorgestellt, demonstriert und geübt.

Wesentliche Inhalte:

  • Hypnotechnik mit Kindern
  • Geschichten
  • Innere Anteile benutzen
  • Nutzen von Krafttieren
  • Körperreisen
  • verschiedene Impacttechniken
  • Embodiment mit Bauch-Herz-Kopf

Die Techniken werden in Kleingruppen an eigenen Fällen trainiert.

 Modul 3: Lösungsorientierte Kooperation im System Kind-Eltern-Schule

In Modul 3 lernen die Teilnehmer mit dem Twin-Star-Modell (n. Ben Furman) einen lösungsorientierten Ansatz kennen, der eine vorwurfsfreie Kommunikation zwischen den oft angespannten Parteien Kind-Eltern-Schule einfach möglich macht und der auf klassische Herausforderungen, wie Angst, ADHS, Autismus, Impuls- und Identifikationsprobleme und andere Störungsbilder angewendet werden kann.

Wesentliche Inhalte

  • Twin-Star- Modell nach B. Furman
  • Wertschätzung
  • Erfolge feiern üben
  • Anteilnahme
  • Problemhypnose vs. Zielfokussierung
  • Anbringen von Kritik
  • Probleme /Misserfolge integrieren
  • Kooperation erzeugen
  • Teamentwicklung mit PEP und Lösungsfokus
  • Familie als Team
  • Eltern-Lehrer- als Team
  • Eltern-Lehrer-Kind-Team
  • Das Vorgehen wird anhand von eigenen Fallbeispielen der Teilnehmer praxisnah geübt.

Modul 4: Anwendung im therapeutischen Alltag

In Modul 4 stehen die Anwendung des Zusammenspiels der Techniken und die Integration in typische Anforderungssituationen im therapeutischen Alltag im Mittelpunkt. Die Erfahrungen der Teilnehmer mit der Umsetzung des Gelernten in der eigenen Praxis aus den ersten drei Modulen werden reflektiert. Die Anwendung in typischen Settings wird demonstriert, geübt und mögliche Hindernisse ausgeräumt.

Wesentliche Inhalte:

  • Anamnese mit allen Techniken
  • Familiensitzung
  • Gruppensitzungen mit Kindern
  • Lehrergespräch
  • Stolperfallen
  • Auflösen der Tretminen